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11.11.2015 07:00

Begeisterung für Technik und Elektronik wecken

Firma Esders übergibt Raspberry Pi's für den Informatikunterricht


Die Bedeutung von Informatik für Wissenschaft und Wirtschaft nimmt Jahr für Jahr zu und neue technische Geräte unterstützen diesen dynamischen Prozess. Die rasante Entwicklung in diesem Fachbereich stellt hohe Ansprüche an Schulen, denn die angeschaffte Technik reicht schnell nicht mehr aus, um den Schülerinnen und Schülern Inhalte zu vermitteln, die sie heute für ein Studium oder eine Ausbildung benötigen. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, unterstützt die Firma Esders aus Haselünne das Franziskusgymnasium in Lingen, indem sie 16 Einplatinencomputer, sogenannte „Raspberry Pi's“, für den Informatikunterricht zur Verfügung stellt.

Die Firma Esders entwickelt Messgeräte, Software und Systemlösungen für den Gas-, Wasser- und Abwasserbereich und arbeitet dabei selbst mit den Platinen, da sie viel Wert auf moderne technische Ausrüstung legt. „In unserem Unternehmen lässt sich feststellen, dass der Einsatz innovativer Technik auch einen positiven Einfluss auf die Mitarbeitermotivation hat“ beschreibt der stellvertretende Geschäftsführer Hubert Penniggers seine Beobachtungen. Dieser Effekt ist auch bei den Schülern des Franziskusgymnasiums vorhanden, die seit einigen Wochen im Informatikunterricht mit den neuen Platinen arbeiten dürfen. Neben der engagierten Mitarbeit in den Unterrichtsstunden dürfen die Schülerinnen und Schüler die Geräte auch mit nach Hause nehmen, wo sie engagiert die Arbeit an ihren Programmierungen fortsetzen.

 

„Den Schülerinnen und Schülern wird durch die Mini-Computer der Erwerb von Programmier- und Hardwarekenntnissen erleichtert“, freut sich Informatiklehrer Franciskus van den Berghe über die Anschaffung der 16 Rechner. Im Vergleich zu den üblichen Personalcomputern seien diese Geräte sehr einfach aufgebaut. In Punkto Leistung sind sie vergleichbar mit einem Computer von vor zwei Jahren, obwohl die Grundfläche der Platine lediglich den Abmessungen einer Kreditkarte entspricht.

Die Arbeitsgruppe von Jana Wolters (16) hat sich für dieses Schuljahr das ambitionierte Ziel gesetzt, ein „Smart-Home“ zu programmieren. „Mit Hilfe der Raspberry Pi’s wollen wir beispielsweise eine elektronische, temperaturabhängige Steuerung der Jalousien erreichen“ erklärt die Schülerin ihr Vorhaben. Durch die eigenständige Arbeit in Kleingruppen wird nicht nur die fachliche Kompetenz der Schülerinnen und Schüler, sondern auch ihre Kreativität und Teamfähigkeit gefördert. „Diese positiven Lerneffekte wäre in dieser Form ohne die Unterstützung der Firma Esders unmöglich gewesen“, zeigt sich der stellvertretende Schulleiter Karl-Heinz Ossing dankbar für die Sachspende.  

Dem schließt sich Mechtild Weßling, Projektleiterin beim Wirtschaftsverband Emsland für die Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen, an. „Wir unterstützen gerne jede Form der Kooperation und stellen hierfür die notwendigen Kontakte her. Mit unserem Projekt Lernpartnerschaften haben wir uns zum Ziel gesetzt, Schulen und Unternehmen der Region Emsland zusammen zu führen, um bei jungen Menschen gerade auch Begeisterung für technische Berufe zu wecken, ihnen eine sinnvolle Orientierung bei der Berufswahl zu ermöglichen und Unternehmen die Chance zu geben, sich als Arbeitgeber der Zukunft bei den Fachkräften von morgen vorzustellen. „Wir wollen unsere Schüler bestmöglich auf Ausbildung und Studium vorbereiten – da ist eine gute Gelegenheit den Schülern durch Praxisbezug einen Einblick in verschiedene Berufsfelder zu geben“, ist Jürgen Königschulte, der am Franziskusgymnasium für den Bereich Berufsorientierung zuständig ist, vom positiven Effekt einer Zusammenarbeit mit Unternehmen der Region überzeugt.