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16.08.2010 06:00

Familiengütesiegel für zehn Pioniere

MEPPEN. Zehn emsländische Betriebe haben es jetzt schwarz auf weiß: Sie sind familienfreundlich. Die Emsländische Stiftung Beruf und Familie hat ihnen nach einem Zertifizierungsprozess das entsprechende Gütesiegel verliehen.


Das Foto zeigt von links: Sparkassendirektor Ludwig Momann, Landrat Hermann Bröring, Angelika und Bernd Esders und Unternehmenscoach Ursula Günster-Schöning.

In einer Feierstunde in der Sparkasse Emsland in Meppen wurden die Pioniere von Landrat Hermann Bröring, der Vorsitzender der Familienstiftung ist, Sparkassendirektor Ludwig Momann und Unternehmenscoach Ursula Günster-Schöning geehrt.

„Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit“, sagte Landrat Bröring. „Lebensqualität ist nur dann zu erzielen, wenn eine Balance aus Berufs- und Familienleben zu schaffen ist. Ein familienfreundlicher Betrieb zu sein bedeutet einen klaren Vorteil im Bemühen um Fachkräfte.“

Das erst in diesem Jahr vorgestellte Gütesiegel für Familienfreundlichkeit helfe dabei, Schwachstellen zu entdecken und zu beseitigen. Es sei zwar keine Neuerfindung, denn bundesweit kenne man Siegel für Familienfreundlichkeit. „Aber wir haben es an die emsländischen Bedürfnisse angepasst“, sagte Bröring. Das Siegel hat eine Gültigkeit von drei Jahren – dann wird einen Rezertifizierung notwendig.

Zu den Ausgezeichneten gehört die Esders GmbH aus Haselünne, die Messgeräte für die Gas- und Wasserlecksuche baut. Das Unternehmen beschäftigt 49 Mitarbeiter und bezahlt zum Beispiel schon deren Kita-Gebühren. Neu eingerichtet werden soll eine Notfallbetreuung für Kinder.