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30.07.2014 06:00

Lernpartnerschaften sind Erfolgsmodell

Bödiker Oberschule, Firma Esders und Wirtschaftsverband unterzeichnen weitere Kooperationsvereinbarung


Eine weitere Kooperationsvereinbarung in Sachen Lernpartnerschaften unterschrieben Vertreter vom Unternehmen Esders, dem Wirtschaftsverband und der Bödiker Oberschule. (V.l. Norbert Verst (Geschäftsführer Wirtschaftsverband), Schulleiterin Frauke Streuter, . Hubert Penniggers (Esders) und Schüler) Foto: Keuper

keu Haselünne. Aufgrund des zunehmenden Fachbedarfs trafen sich Vertreter des Wirtschaftsverbandes Emsland, der Firma Esders GmbH und der Bödiker Oberschule in Haselünne, um die bereits bestehende Zusammenarbeit zu intensivieren. Dies solle durch die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages schriftlich festgehalten werden.

Bereits Anfang des Jahres hatten auch die Unternehmen Voss, Schulte und Barlage sich entschlossen, eine enge Kooperation mit der Bödiker Oberschule einzugehen, um den Schülern neue Möglichkeiten bei der Berufsorientierung aufzuzeigen. Solche Lernpartnerschaften stellen sich immer mehr als Erfolgsmodell heraus, das sich nach Angaben von Norbert Verst, Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes im gesamten Emsland verbreitet. „Es ist wichtig, so viele Kooperationspartner wie möglich zu gewinnen, damit die Schülerinnen und Schüler gezielt Praktika in den Unternehmen absolvieren können, die ihren Interessen entsprechen“, erklärte Schulleiterin Frauke Streuter bei dem Treffen. Deswegen würde vorab in der achten Klasse ein Kompetenzfeststellungstest durchgeführt werden, der die Begabung des jeweiligen Schülers genauer darlege. Nach dem Auswertungsgespräch, bei dem mitunter auch die Eltern anwesend seien, können die Schülerinnen und Schüler eine bessere Vorstellung über ihr mögliches Berufsziel gewinnen. Durch die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Unternehmen wie der Esders GmbH können diese nun eine gezielte  Aufklärung bezüglich der technischen und handwerklichen Berufe geben, denn die kaufmännischen seien nach wie vor begehrter. So profitierten nicht nur die Schüler von einer solchen Kooperation, sondern auch die Unternehmen selbst. Sie hätten nun die Chance, frühzeitig mit ihren möglichen zukünftigen Arbeitskräften in Kontakt zu treten. „Wir wollen dem zu erwartenden Mangel an Ausbildungsplatzbewerbern entgegenwirken und die Attraktivität eines technischen oder handwerklichen Berufs verdeutlichen“, sagte Hubert Penniggers von der Esders GmbH, im Gespräch.  Am besten geschiehe dies, indem Schüler praktische Erfahrung im Unternehmen selbst sammeln können, um realistische Einblicke in die Berufswelt zu erhalten. Dementsprechend wurde schriftlich vereinbart, dass die Schüler der achten Klasse die Möglichkeit haben, ein einwöchiges Orientierungspraktikum im Unternehmen Esders zu absolvieren sowie im Verlauf der neunten und zehnten Klasse ein zweiwöchiges Betriebspraktikum anzuschließen.  Feste Termine für Veranstaltungen wie Betriebsbesichtigungstage und Besuche von Unternehmensvertretern in der Schule seien auch gegeben. „Mit Hilfe der Kooperationsverträge wollen wir die Mehrwertstrategie für unsere Verbandsmitglieder umsetzen und frühzeitig einen Kontakt zu den Nachwuchskräften von morgen herstellen“, ist Verst überzeugt.

 

Quelle: Medienbüro Emsland