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17.05.2011 06:00

SPD-Politiker besuchen Firma Esders in Haselünne

Haselünne. Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ die Firma Esders in Haselünne bei den Mitgliedern von Fraktion und Vorstand der Haselünner SPD sowie bei der Landtagsabgeordneten Karin Stief-Kreihe und dem Landratskandidaten Friedhelm Wolski-Prenger.


Die Esders GmbH wurde 1989 in Bielefeld von dem gebürtigen Haselünner Ingenieur Bernd Esders gegründet und siedelte 1994 mit damals zwei Mitarbeitern nach Haselünne um. Ausschlaggebend dafür waren, so Esders, damals die günstigen Preise für Gewerbegrundstücke in Haselünne, die auch heute noch Gültigkeit hätten, wie die SPD-Politiker mit Stolz feststellten, und die im Vergleich zu anderen Regionen niedrigeren Baukosten.

Heute beschäftigt die Firma etwa 50 Mitarbeiter, davon elf Ingenieure, neun Meister und Techniker sowie 18 Facharbeiter. Regelmäßig bildet das Unternehmen aus und übernimmt größtenteils seine Auszubildenden.Das Unternehmen Esders ist in ganz Deutschland aktiv, besitzt Vertretungen in Österreich, Italien, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und in Belgien. In diesem Jahr wurde unter dem Namen „Esders-China“ eine Niederlassung in China gegründet. Deshalb sind jetzt auch zwei chinesische Angestellte in Haselünne im Mitarbeiterstab.

Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit ist die Entwicklung von Messgeräten im Gas- und Wasserbereich in Verbindung mit Software- und Systemlösungen sowie dem folgenden Service für die Geräte. Gerade im Gasbereich sei unter Sicherheitsaspekten zum Beispiel für Gasspürgeräte ein höchster Entwicklungsstand nötig. Daher erfolge im Hinblick auf Qualitätsaspekte auch keine Vergabe an Fremdfirmen. Alles werde selbst produziert, so Bernd Esders. Außerdem könne man so als mittelständisches Unternehmen schneller auf den Markt und seine Wünsche reagieren.

Die Entwicklung des Unternehmens wurde den Besuchern anhand der baulichen Maßnahmen deutlich. Nach Erweiterungen in den Jahren 2002 und 2007 steht derzeit die dritte Erweiterung der Firmenfläche als Folge der großen Nachfrage an, wobei Bernd Esders mit Stolz darauf verwies, dass seine Firma im Wasserbereich die Nummer eins in Deutschland sei und Ende des Jahres diesen Platz hoffentlich auch im Gasbereich einnehmen werde.

Aktuellste Innovation ist die mit den großen Energieversorgern und der Universität Hamburg entwickelte „gascam“, die auch aus der Entfernung den Nachweis von austretenden Gasen wie Methan erlaube.

Anerkennung zollten die SPD-Politiker der sozialen Verantwortung des Unternehmens. Esders betonte, dass ein soziales Betriebsklima die Stärke seines Unternehmens ausmache. Hierzu gehörten die Kostenübernahme für Kindergartenplätze und Tagesmütter sowie Prämienzahlungen und ein 13. Monatsgehalt. SPD-Landratskandidat Wolski-Prenger stellte anerkennend fest: „Das ist eine beeindruckende Firmenphilosophie.“

Quelle: pm/Meppener Tagespost 17.Mai 2011