Moin zusammen!
Für mich ging es mit drei Kollegen zu einem Kunden nach Cloppenburg für eine Durchflussprüfung an Erdwärmesonden.
Das war die perfekte Gelegenheit, eines unserer Messgeräte in Aktion zu sehen und ein wenig Praxis mitzunehmen.
Was man bei so einem Vor-Ort-Einsatz eigentlich genau macht und was ich für Erfahrungen machen konnte erfahrt ihr hier.
Was ist überhaupt eine Erdwärmesonde?
Stellt euch ein riesiges Leitungssystem vor, das extrem tief in die Erde gebohrt wird.
In unserem Fall in Cloppenburg gingen diese Bohrungen beeindruckende 120 Meter in die Tiefe. Diese Sonden bzw. Leitungssysteme haben unter der Erde die Form eines riesigen „U“.
Das System funktioniert so, dass durch einen Schlauch Wasser von oben in die Sonde hineingepumpt wird. Das Wasser wandert die gesamten 120 Meter in die Tiefe, nimmt dort die Kurve des „U“ und wird durch den anderen Schlauch wieder nach oben in einen großen Tank oder an eine andere Stelle im System gepumpt.
Die Erde als natürliche Heizung
Doch warum macht man sich die Mühe, so tiefe Löcher in den Boden zu bohren?
Der Grund ist ziemlich clever und vor allem umweltfreundlich:
Wenn das Wasser 120 Meter tief in die Erde gepumpt wird, kann die natürliche Temperatur unseres Planeten genutzt werden. Je tiefer man gräbt, desto konstanter und wärmer wird es.
Die Erde wärmt das Wasser also auf seinem Weg durch das U-Rohr ganz natürlich auf.
Wenn es wieder oben ankommt, hat es diese Erdwärme aufgenommen und bringt sie mit an die Oberfläche.
Mit dieser gewonnenen Energie kann man dann nachhaltig heizen.
Während bei normalen Einfamilienhäusern meist schon eine einzige dieser Erdwärmesonden völlig ausreicht, sieht das bei großen Gebäuden anders aus. In Cloppenburg wurden gleich 100 davon gebaut!
Was haben wir dort gemacht?
Genau hier kam unser Team ins Spiel, denn eine dieser 100 Sonden stand an diesem Tag auf unserem Prüfplan. Die Aufgabe meiner Kollegen war die Durchflussprüfung dieser speziellen Erdwärmesonde. Um dies zu testen, kam unser Messgerät, das smart memo, zum Einsatz.
Dabei wird das Wasser im System mit einer Pumpe umgewälzt. Zunächst haben die Kollegen den Durchfluss bei zwei Schläuchen gleichzeitig gemessen und anschließend eine detaillierte Prüfung der Schläuche einzeln durchgeführt.
Und was war mein Job? Da ich eine Ausbildung im E-Commerce mache und derzeit im Marketing arbeite, habe ich die technische Prüfung natürlich nicht selbst durchgeführt. Ich habe den Prozess mit der Kamera begleitet, Bilder gemacht und Praxiserfahrung abseits des Schreibtisches gesammelt.
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