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Serie EGS

Warum solltest du dich nach deiner Schulzeit für eine Ausbildung entscheiden? Keine ganz einfache Entscheidung oder doch? Wir stellen dir hier am Beispiel des Ausbildungsberufes Elektroniker:in für Geräte und Systeme ganz genau vor, was die Vorteile sind und was du in der Ausbildung lernst, damit dir die Entscheidung vielleicht ein wenig leichter fällt. Dazu erklären wir dir, Schritt für Schritt, wie der Bewerbungsprozess bei uns aussieht. Dann bist du schonmal vorbereitet, bevor es für dich überhaupt los geht.

Die Vorteile einer dualen Berufsausbildung

Du kannst aus über 300 Ausbildungsberufen wählen. Da fällt die Wahl nicht immer leicht.

Wir möchten dir in unserer Serie zum Beruf „Elektroniker:in für Geräte und Systeme“ – kurz EGS – unseren Ablauf von der Bewerbung über das Bewerbungsgespräch bis hin zur Vertragsunterzeichnung erklären.

Warum eine Ausbildung genau das Richtige für dich ist? Neben dem schnellen Einstieg in die Praxis und das Berufsleben verdienst du dein eigenes Geld. Außerdem kannst du auch nach deiner Ausbildung noch studieren gehen oder dich sogar selbstständig machen. Eine Ausbildung ebnet dir auch den Weg auf die nächste Stufe: eine Festanstellung.

Schon gewusst: Mit der Ausbildung sorgst du sogar sehr früh für deine Zukunftssicherung, also deine Altersvorsorge! Je früher du in die Rentenkasse einzahlst, desto besser.

Elektroniker:in für Geräte und Systeme – Das Berufsbild

Elektrische Geräte gibt es mittlerweile überall. Angefangen bei der Waschmaschine bis hin zu technischen Geräten in Krankenhäusern, Autos oder Flugzeugen – überall sind kleinste Komponenten verbaut und programmiert worden, damit alles läuft.

Als ElektronikerIn für Geräte und Systeme erlernst du während deiner 3½-jährigen Ausbildung die Herstellung von diesen Komponenten. Löten, messen und prüfen sind Kerntätigkeiten deiner Arbeit. Dabei solltest du feinmotorisch geschickt sein, da du auch mit kleinen Bauteilen hantierst.

Während deiner Ausbildung durchläufst du bei uns die verschiedenen Bereiche der Fertigung und dem Service. Du lernst die Produktionsabläufe und Fertigungsprozesse innerhalb der Firma kennen. Die Inbetriebnahme, das Prüfen, die Wartung und Instandhaltung von Messgeräten gehört ebenso zu deinen Tätigkeiten wie die Erstellung von Fertigungsunterlagen und das Pflegen von Gerätedokumentationen.

Elektroniker:in für Geräte und Systeme sind also wahre Allrounder, was technische Geräte betrifft. Sie erstellen nicht nur die unterschiedlichsten Komponenten und Kleinstteile und bauen sie ein, sondern können auch Systeme programmieren und warten.

Übrigens, wenn du dir unsicher bist kannst du jederzeit an einem Probetag schauen, ob der Beruf und natürlich ob wir zu dir passen. Melde dich dazu einfach bei Christina Ostermann.

Die Ausbildung bei Esders

Du hast Interesse an Technik, Mathe und Physik? Kommunikation ist kein Fremdwort? Du bist zuverlässig und begeisterungsfähig? Dann werde als Auszubildende:r Teil unserer Erfolgsgeschichte. Du stehst direkt im Berufsleben, erhältst durch unser junges Team die bestmögliche Ausbildung und verdienst dein eigenes Geld. Im ersten Ausbildungsjahr bekommst du bei uns 804,- EUR und im vierten schon 1.080,50 EUR im Monat.

Aufgrund unserer Geschäftsprozesse können wir bestimmte Ausbildungsinhalte nicht in unserem Betrieb vermitteln. Wir haben uns deshalb 2019 dazu entschieden, eine Verbundausbildung mit einem ansässigen Unternehmen einzugehen. Es handelt sich also um eine Ausbildungspartnerschaft. So lernen unsere Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr für ca. zwei Wochen bei dem Unternehmen zum Beispiel das Verlegen von Kabeln, den Aufbau von Schaltschränken und vieles mehr.

Seit 2013 haben wir auch ein betriebliches Gesundheitsmanagement. Das bedeutet, es gibt frisches Obst, ergonomische Arbeitsplätze sowie qualitrain-Verträge und ein E-Bike-Leasing. Außerdem haben wir eine eigene Physiotherapeutin, die uns in gesundheitlichen Belangen unterstützt und wöchentlich Betriebssport anbietet.

Wir sind der Meinung, Beruf und Familie sind zwei Bestandteile des Lebens, die sich nicht trennen lassen. Bei uns steht jedoch die Familie an erster Stelle. Wenn im familiären und privaten Bereich etwas nicht passt, kannst du auch beruflich nicht 100 % geben. Mit flexiblen Arbeitszeiten bieten wir unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Auch für Einsätze bei der freiwilligen Feuerwehr werden unsere Mitarbeiter selbstverständlich freigestellt.

Die Bewerbung – Was ist hier wichtig?

Du hast dich für eine Ausbildung bei uns entschieden? Dann geht es nun an die Bewerbung. Wir möchten dir hier ein paar Tipps geben. Vorab sei gesagt, wir bevorzugen eine Bewerbung auf elektronischem Weg, also einfach per E-Mail an bewerbung@esders.de. Das hat nicht nur den Vorteil, dass du die Porto- und Materialkosten sparst, wir können so die Bewerbung unkompliziert an die zuständigen Kollegen weiterleiten. Wenn du vorab wichtige Fragen hast, die nicht durch die Website geklärt werden, rufe gerne an und stelle gezielt deine Fragen, das zeichnet dich als zielstrebig aus.

  • Wie bei jeder Bewerbung zählt auch hier der erste Eindruck. Der erste wichtige Schritt bei der digitalen Bewerbung ist schon deine E-Mail-Adresse, diese sollte seriös sein und bestenfalls mindestens deinen Nachnamen enthalten.
  • Achte auf einen aussagekräftigen Betreff, zum Beispiel „Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum/zur Elektroniker:in für Geräte und Systeme“. So können wir die E-Mail direkt zu Beginn zuordnen.
  • Mit am Wichtigsten ist die Sorgfalt. Achte auf Tippfehler, Grammatik und Rechtschreibung.
  • Der Name der Firma und der Ansprechpartner sollten unbedingt korrekt geschrieben sein.
  • Schreibe den Inhalt der E-Mail in Ruhe vor, denn Fehler schleichen sich schnell ein. Formuliere die Sätze gründlich und lasse jemanden Korrekturlesen.
  • Der Anhang sollte vorab als PDF gespeichert werden, so geht keine Formatierung verloren. Die Größe sollte 5 MB nicht überschreiten. Außerdem sollte das PDF einen entsprechenden Dateinamen haben, am besten „Nachname-Vorname-Stelle-Bewerbung.pdf“.
  • Unbedingt in das PDF gehören dein Lebenslauf und deine Zeugnisse.
  • Das Anschreiben kannst du gerne direkt in die E-Mail packen, so sparst du dir auch eine weitere Seite im PDF.
  • Auch bei der E-Mail-Bewerbung muss der Lebenslauf unterschrieben werden. Das wirkt immer authentisch und aufrichtig.

Das Bewerbungsgespräch

Deine Bewerbung ist bei uns eingegangen. Jetzt heißt es für dich warten, wir versuchen uns aber zeitnah zurück zu melden. Wenn wir einen guten Eindruck haben klingelt schon bald dein Telefon und wir laden dich zu einem ersten Gespräch ein, also ein Kennenlernen.

Das bietet dir auch die Möglichkeit uns und den Betrieb kennenzulernen. Wir beantworten dir alle offenen Fragen und während eines Rundgangs erhältst einen ersten Einblick in unsere Tätigkeiten und Abläufe. Natürlich haben wir auch bestimmt ein paar Fragen an dich, ein bisschen vorbereiten solltest du dich also schon 😉

Nervosität ist im Vorstellungsgespräch vollkommen normal, stehe einfach dazu. Authentizität kommt wesentlich besser an. Wenn du ins Stottern geraten solltest, sage das ruhig, denn das ist menschlich. „Entschuldigen Sie, jetzt habe ich den Faden verloren.“ lockert zudem die Stimmung auf und jeder kann einmal durchatmen.

Jedes Vorstellungsgespräch ist anders aber bestimmte Fragen und Themenbereiche lassen sich trainieren, das kannst du auch super als Rollenspiel vorab üben. Hört sich kindisch an, ist aber super effektiv. Lass dir von deiner Familie oder von deinen Freunden die typischen Fragen stellen.

Hier noch ein paar allgemeine Tipps:

  • Achte auf dein Outfit, denn du solltest angemessene Kleidung tragen und ein gepflegtes Auftreten haben.
  • Wenn du etwas zu trinken angeboten bekommst, nimm es immer an. Gerade wenn man aufgeregt ist und viel redet, bekommt man schnell einen trockenen Hals. Auch bei schwierigen Fragen kannst du, während du überlegst, zum Getränk greifen.
  • Mache dir Notizen. Die können helfen, das Vorstellungsgespräch im Nachgang besser zu reflektieren und für das eventuelle, spätere Einstellungsgespräch zu lernen.
  • Verabschiede dich in jedem Fall freundlich und bedanke dich für die Zeit.

Der Probetag

Du hast das Bewerbungsgespräch hinter dich gebracht und einen guten Eindruck hinterlassen? Bei uns ist dann der nächste Schritt der Probetag. Neben einem kleinen Test zum Thema Mathe, Physik und Allgemeinwissen lernst du hier schon einige Kollegen kennen und schnupperst einen Tag in den Alltag eines Azubis. Das bekommst du im Anschluss sogar bescheinigt. Fühlst du dich wohl bei uns, passen die Aufgaben zu deinen Vorstellungen und machen dir die Arbeiten Spaß? Das alles sind Fragen, die du nach dem Probetag beantworten kannst.

Der Ausbildungsvertrag

Es wird ernst und du hast eine Zusage von uns bekommen. Jetzt wird der Ausbildungsvertrag unterschrieben. Hier sind alle Rahmenbedingungen festgehalten wie zum Beispiel Beginn und Dauer deiner Ausbildung, deine Vergütung, dein Urlaubsanspruch u.v.m.

Wenn du noch nicht volljährig bist, benötigen wir zusätzlich zu deiner auch die Unterschrift deiner Eltern bzw. deines Erziehungsberechtigten. Dir werden übrigens immer zwei Verträge vorgelegt, die du unterschreiben musst, denn einer ist für dich und einer für uns.

Im Anschluss melden wir dich bei der Berufsschule an, für Elektroniker für Geräte und Systeme ist es die BBS in Meppen. Außerdem lassen wir dich als Auszubildende/n bei der zuständigen Kammer eintragen, hier ist es die IHK. So ist sichergestellt, dass die Qualität deiner Ausbildung von offizieller Seite überwacht werden kann. Zudem prüft die IHK den Ausbildungsvertrag und sorgt dafür, dass sich darin keine ungültigen Zusatzvereinbarungen eingeschlichen haben.

Übrigens, nach der Unterzeichnung des Ausbildungsvertrags bekommst du von uns schon die ersten Informationen per Post zugeschickt, sodass du dich bestens vorbereiten kannst.

Der Ausbildungsstart

Es ist der erste Wochentag im August und deine Ausbildung bei uns geht los. Wir möchten gemeinsam mit dir in den ersten Tag starten und beginnen mit allen neuen Auszubildenden im Seminarraum. Du erhältst erste wichtige Informationen für deinen neuen Alltag. Auch unsere Ausbilder nehmen sich Zeit, um dich kennenzulernen und deine Fragen zu beantworten. Eins der Themen ist z.B. VWL (Vermögenswirksame Leistungen), denn die Firma unterstützt dich monatlich mit bis zu 40,- EUR.

Im Anschluss machen wir einen gemeinsamen Firmenrundgang und es werden ein paar Fotos geschossen z.B. für unser Intranet. Dort sind alle Mitarbeiter mit Foto, Telefonnummer und E-Mail Adresse aufgelistet. Gerade für neue Kollegen ist das immer super hilfreich. Außerdem werden hier regelmäßig Beiträge veröffentlicht, um alle Mitarbeitenden über wichtige Informationen oder Ereignisse wie z.B. Jubiläen zu informieren, also wie ein digitales schwarzes Brett.

Nach den organisatorischen Dingen folgt ein ausgiebiges Frühstück. Da sind sogar alle Auszubildenden mit dabei, so lernt ihr euch schnell in einer lockeren Umgebung kennen.

Übrigens, wir duzen uns hier alle und legen da auch viel Wert drauf 😉

Deine Ansprechpartner

Zu jeder Ausbildung gehört ein verantwortlicher Ausbilder, das ist bei uns für die Elektroniker und Elektronikerinnen Frank Janzen (rechts im Bild). Zusammen mit dem Ausbildungsbeauftragten und -coach René Marquardt (links im Bild) steht er dir bei Fragen und Unklarheiten jederzeit zur Seite, sowohl fachlich als auch menschlich.

Zu Franks Aufgaben als Ausbilder gehören unter anderem:

– Kontrolle der Berichtshefte
– Prüfungsvorbereitung zur Abschlussprüfung Teil 1 und Teil 2
– Besprechung der Klassenarbeiten sowie Organisation des betrieblichen Unterrichts (dazu im nächsten Beitrag mehr)
– Mediator und Motivator
– Koordination der Ausbildung bei uns mit den anderen zuständigen Kollegen
– Organisation und Führung der regelmäßigen Azubigespräche

Du fragst dich bestimmt, warum wir eigentlich Birkenstock tragen… Ein Grund ist natürlich die Gemütlichkeit, es gibt aber einen weiteren, sehr wichtigen Grund. Alle Kollegen in der Produktion und im Service werden bei uns mit Birkenstock ausgestattet, die einen sogenannten ESD-Schutz besitzen. Sie schützen die Kollegen vor gefährlichen elektrostatischen Entladungen, das sind kleine Spannungsdurchschläge. Außerdem verhindern wir dadurch Schäden an den einzelnen Bauteilen oder Geräten.

Übrigens, um Ausbilder zu werden kann man – zum Beispiel bei der IHK – den sogenannten Ausbilderschein machen mit anschließender Prüfung. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine Altersbeschränkung gibt es allerdings nicht. Im Handwerk ist der Ausbilderschein sogar Teil der Meisterausbildung.

Die Berufsschule und der betriebliche Unterricht

Die Berufsschule gehört bei der dualen Berufsausbildung dazu. Sie ist wichtiger und verpflichtender Bestandteil deiner Ausbildung. Sie vermittelt dir die durch den Rahmenlehrplan des jeweiligen Standortes bestimmten Inhalte. In einigen wenigen Berufen findet der Berufsschulunterricht auch in mehrwöchigen Unterrichtsblöcken statt, das sind dann sogenannte Splitterberufe.

Im ersten Ausbildungsjahr besuchst du zweimal in der Woche die Berufsschule, ab dem zweiten Ausbildungsjahr musst du einmal in der Woche zur Schule. Für dich geht es dann zur BBS nach Meppen.

Bei unserem betrieblichen Unterricht, der jeweils wöchentlichen während der Arbeitszeit stattfindet, treffen sich alle Auszubildenden eines Ausbildungsjahres und gehen zusammen mit dem zuständigen Ausbilder bzw. Ausbildungsbeauftragten zum Beispiel die Inhalte aus der Berufsschule durch.

„Durch den betrieblichen Unterricht werden Lehrinhalte, die im Betrieb und in der Schule vermittelt werden, unterstützt, ergänzt und erweitert.“ sagt Tilmann, unser Auszubildender im vierten Lehrjahr.

In den Ferien hat die Berufsschule geschlossen und auch der betriebliche Unterricht findet in dieser Zeit nicht statt. Ihr müsst also in den Ferien ganz normal zur Arbeit kommen.

Die Abschlussprüfung

In Deutschland gibt es für jeden Ausbildungsberuf eine entsprechende Ausbildungsordnung, die auch die jeweilige Prüfungsordnung enthält. Welche Prüfungen du ablegen musst, was genau geprüft wird und mit welchem Ergebnis du bestanden hast, kannst du dort nachlesen. Wir, als dein Ausbildungsbetrieb, melden dich zur Abschlussprüfung an.

 

Nach ca. 1,5 Jahren deiner Ausbildung legst du bereits eine Prüfung ab, die Abschlussprüfung Teil 1. Bis vor kurzem hieß sie noch Zwischenprüfung und hatte keinen Einfluss auf die Gesamtnote. Die Abschlussprüfung Teil 1 fließt jetzt allerdings mit in die Note deiner Gesamtprüfung ein. Den Zeitpunkt der Prüfung kannst du übrigens auch in der Ausbildungsordnung nachlesen.

Die Abschlussprüfung Teil 2 am Ende der Ausbildungszeit besteht, wie auch Teil 1, aus einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung. Es handelt sich also um eine gestreckte Abschlussprüfung. Bei Nichtbestehen kannst du die Prüfung sogar noch zweimal wiederholen.

Um an der Abschlussprüfung Teil 2 teilzunehmen musst du folgende Nachweise erbringen:

  • die vorgeschriebene Ausbildungszeit muss zurückgelegt worden sein
  • du musst an der Abschlussprüfung Teil 1 teilgenommen haben
  • das Berichtsheft muss vorgelegt werden

Mit Bestehen deiner Abschlussprüfung hast du automatisch die Ausbildung beendet, jetzt stehen dir viele Türen offen.

Übrigens, wir haben bis jetzt schon insgesamt 45 Auszubildende nach ihrer Prüfung übernommen. Viele sind auch jetzt noch bei uns und bilden sich stetig weiter.

Das war der letzte Beitrag unserer Serie. Bei weiteren Fragen oder Unklarheiten melde dich gerne bei uns. Wir versuchen alle Fragen zu beantworten.

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