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Header LDAR Gascar Ausschnitt Front

LDAR: Lecksuche an Gasrohrnetzen

Mit dem Modularen System Gasleckagen systematisch erkennen, lokalisieren und dokumentieren

Die regelmäßige Lecksuche an Gasrohrnetzen ist ein zentraler Bestandteil eines sicheren Netzbetriebs und geht Hand in Hand mit der EU-Methanverordnung. LDAR (Leak Detection and Repair) verbindet die systematische Leckerkennung mit der anschließenden Bearbeitung und Dokumentation festgestellter Leckagen. Unser Modulares System unterstützt dabei, dieses Vorhaben gemäß der Vorschriften durchzuführen, und zwar von der Lecksuche über die Quantifizierung bis hin zur rechtssicheren Dokumentation.

In diesem Bereich finden Sie alles darüber, wie sich Gasverteilnetze effizient überprüfen lassen, sei es für eine klassische Begehung zu Fuß über den E-Scooter oder auch über eine fahrzeuggestützte Rohrnetzüberprüfung. So lassen sich unterschiedliche Verfahren individuell und entsprechend der Netzstruktur und Umgebung einsetzen.

Welche Herausforderungen gibt es bei der Lecksuche an Gasrohrnetzen?

Mensch auf einem E-Scooter für die Lecksuche

Gasnetze führen durch unterschiedlichste Umgebungen: durch Innenstädte und Wohngebiete, entlang von Landstraßen und über schwer zugängliche Flächen. Eine einzige Art der Begehung ist deshalb nicht für jeden Netzabschnitt gleichermaßen geeignet.
Hinzu kommen die Anforderungen an Empfindlichkeit, Selektivität und Dokumentation. Austretendes Gas aus erdverlegten Leitungen muss an der Oberfläche zuverlässig erkannt werden. Gleichzeitig gilt es beispielsweise, Erdgas von natürlichen Methanquellen wie Faulgas unterscheiden zu können und unnötige Lokalisierungsarbeiten zu vermeiden.

Mehr zu Fristen, Grenzwerten, Quantifizierung und Berichterstattung gibt es übrigens auf unserer Seite zur EU-Methanverordnung.

LDAR in der Praxis: Welches Verfahren eignet sich wann?

Maximale Netzsicherheit mit dem Laser HUNTER

Das Herzstück des Modularen Systems für Leckdetektion, Ortung und Quantifizierung

Flexibilität in der Gasrohrnetzüberprüfung mit dem Modularen System

Das Modulare System rund um unser Laser HUNTER dient nicht nur der hochpräzisen Leckortung an Gasrohrnetzen, sondern auch der flexiblen Anwendung je nach Einsatzszenario –  sei es eine manuelle Begehung, für urbane Strecken, schwer zugängliches Gelände oder als fahrzeuggestützte Lösung zur effizienten Flächenprüfung.

Lecksuche zu Fuß

Für kurze Strecken, Gehwege und schwer zugängliche Bereiche. Je nach Oberfläche erfolgt die Überprüfung beispielsweise mit Teppich- oder Glockensonde.

Lecksuche mit E-Scooter

Für längere Strecken und urbane Gebiete, in denen eine klassische Begehung zeitaufwendig wäre, gleichzeitig aber flexibel gearbeitet werden muss.

Lecksuche mit Quad

Für weitläufige und unwegsame Netzabschnitte, die mit einem normalen Fahrzeug nur schwer erreichbar sind.

Fahrzeuggestützte Gaslecksuche

Für große Leitungslängen entlang befahrbarer Straßen. So wie bei unserem Quad und optional auch beim Scooter oder der Teppichsonde, ermöglicht das GasCar die kontinuierliche Überprüfung. Während der Fahrt werden somit drei Dinge vereint: Detektion, Positionsdaten und Dokumentation.

Die Software hinter dem Modularen System: Esders Pi NOTE

Die GIS-Software Esders Pi NOTE standardisiert die Erfassung und Dokumentation bei der Inspektion erdverlegter Gasleitungen gemäß DVGW G 465. Im Feldeinsatz zeichnet der mobile Client in Verbindung mit dem Gasspürgerät austretendes Gas an der Oberfläche direkt auf. Der Analyse-Client führt die Mess- und Streckendaten für die Auswertung zusammen und gewährleistet somit einen vollständigen und  revisionssicheren LDAR-Nachweis.

Noch mehr Praxiseinblicke: Esders Pi NOTE in einer übersichtlichen Videoreihe erklärt

Von den ersten Schritten bis hin zur Dokumentation einer Leckage: Unsere Tutorial-Reihe zu Esders Pi NOTE umfasst jeden relevanten Punkt, anschaulich erklärt in unseren kurzen Tutorials. 

Hier geht es zur Video-Reihe.

Mehr Infos zu Pi NOTE?

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Praxisbeispiele und Anwendungsbereiche

Wie sich LDAR in der Praxis als durchgängiger Prozess umsetzen lässt, lesen Sie in unseren Praxisberichten.

Modulares System als individuelle Lösung für LDAR

E-Scooter und Laser HUNTER

Effiziente Lecksuche auf längeren Netzabschnitten mit dem Laser HUNTER

Die regelmäßige Überprüfung von erdverlegten Gasleitungen ist eine Kernaufgabe der Netzbetreiber und dient der Sicherheit in der leitungsgebundenen Gasversorgung. Gleichzeitig rückt die systematische Lecksuche im Rahmen von LDAR (Leak Detection and Repair) durch die EU-Methanverordnung weiter in den Fokus.

Die Herausforderung: Gasnetze umfassen häufig viele Kilometer Leitungsstrecke, die zuverlässig überprüft werden müssen. Gleichzeitig soll vorhandenes Fachpersonal möglichst effizient eingesetzt werden. Gerade auf längeren Strecken kann eine ausschließlich fußläufige Rohrnetzüberprüfung deshalb viel Zeit beanspruchen.

Eine Möglichkeit, diese Lücke zwischen klassischer Begehung und fahrzeuggestützter Gaslecksuche zu schließen, ist die Gasrohrnetzüberprüfung per E-Scooter in Kombination mit unserem Gasspür- und Gasmessgerät Laser HUNTER.

Warum die klassische Rohrnetzüberprüfung zu Fuß an ihre Grenzen kommen kann

Klassischerweise erfolgt die Überprüfung von erdverlegten Gasleitungen mit handgeführten Gasspürgeräten und einer entsprechenden Sonde, beispielsweise einer Teppich- oder Glockensonde.

Gerade auf langen, gut befahrbaren Leitungsabschnitten bedeutet das allerdings auch: Der Gasspürende legt sämtliche Strecken zu Fuß zurück – einschließlich der Wege, auf denen keine weitere Messung erforderlich ist.

Der E-Scooter erweitert diese klassische Vorgehensweise. In Verbindung mit dem Laser HUNTER kann die Überprüfung mit etwa 10 km/h und damit ungefähr doppelter Schrittgeschwindigkeit durchgeführt werden.

Möglich machen dies unter anderem die hohe Empfindlichkeit des Messgerätes, niedrige einstellbare Alarmschwellen, die selektive Messtechnik sowie die Pumpenleistung des Laser HUNTER.

Damit lässt sich insbesondere auf geeigneten Netzabschnitten in derselben Zeit eine deutlich größere Leitungslänge überprüfen.

So funktioniert die Gasrohrnetzüberprüfung per E-Scooter

Schritt 1: Teppichsonde am E-Scooter

Für die Rohrnetzüberprüfung wird eine angepasste Teppichsonde mithilfe einer Halterung unter dem E-Scooter montiert.

Die Sonde wird über einen Verbindungsschlauch mit dem Laser HUNTER verbunden. Während der Fahrt wird die Luft unmittelbar über der Erdoberfläche angesaugt und auf austretendes Gas untersucht.

Das Laser HUNTER kann während der Fahrt beispielsweise mit einem Beckengurt getragen werden.

Die hohe Messempfindlichkeit ermöglicht es, bereits geringe Methankonzentrationen bei der oberirdischen Überprüfung zu erfassen. Damit bildet das Messgerät das Herzstück der E-Scooter-Lösung und unseres Modularen Systems.

Nicht jeder Netzabschnitt lässt sich mit dem E-Scooter befahren. Hausanschlussleitungen bis zur Hauswand, Grünflächen oder andere schwer zugängliche Bereiche müssen weiterhin zu Fuß überprüft werden.

Dafür kann zusätzlich eine Glockensonde am E-Scooter mitgeführt werden. Sie lässt sich aus der Halterung entnehmen und mit dem HUNTER verwenden.

So kann flexibel zwischen fahrender und klassischer handgeführter Gaslecksuche gewechselt werden.

Am Lenker kann zusätzlich ein robustes Notebook beziehungsweise Toughbook angebracht werden.

Mit einer GIS-Software wie Esders Pi NOTE können Gasspürende den Leitungsverlauf im Blick behalten und gleichzeitig die Rohrnetzüberprüfung digital dokumentieren.

Das Laser HUNTER lässt sich über ein Datenübertragungsmodul mit Esders Pi NOTE verbinden. Messwerte und Alarme können dadurch direkt innerhalb der Software dargestellt und dem überprüften Leitungsabschnitt zugeordnet werden.

Warum sich der E-Scooter besonders für bestimmte Netzstrukturen eignet

Nicht jedes Gasnetz eignet sich gleichermaßen für eine Überprüfung per E-Scooter.

In eng bebauten Gebieten mit vielen Hausanschlüssen kann die klassische Rohrnetzüberprüfung zu Fuß vorteilhafter sein. Muss ständig angehalten und zwischen Teppich- und Glockensonde gewechselt werden, geht ein Teil des Geschwindigkeitsvorteils verloren.

Seine Stärken spielt der E-Scooter dagegen vor allem auf langen, gut befahrbaren Leitungsabschnitten aus. Dazu gehören beispielsweise:

  • ländliche Gebiete mit längeren Strecken
  • Gewerbegebiete mit vergleichsweise wenigen Hausanschlüssen
  • lange Stichleitungen zu abgelegenen Gebäuden oder Höfen
  • urbane Bereiche mit gut befahrbaren Wegen und geringer Unterbrechung

Besonders bei Stichleitungen entsteht ein zusätzlicher Zeitvorteil: Nach Abschluss der Messung kann der Rückweg mit einer höheren Fahrgeschwindigkeit zurückgelegt werden, da die bereits überprüfte Strecke nicht erneut gemessen werden muss.

Die eingesparte Zeit kann anschließend für weitere Netzabschnitte genutzt werden.

Anzeigetest des Laser HUNTER vor und nach der Rohrnetzüberprüfung

Bei der oberirdischen Überprüfung erdverlegter Gasleitungen mit handgeführten Messgeräten ist gemäß DVGW-Regelwerk ein Anzeigetest des verwendeten Messgerätes erforderlich.

Beim E-Scooter wird der angesaugte Gasstrom der montierten Teppichsonde unmittelbar zum Laser HUNTER geführt. Wir empfehlen deshalb den Anzeigetest mit 10 ppm Methan über das komplette Sondensystem.
Es ist Vorschrift, dass das komplette System getestet werden muss.

Dabei muss das Messgerät innerhalb von 10 Sekunden mindestens 8 ppm Methan anzeigen.

Der gleiche Anzeigetest kann durchgeführt werden, wenn das Laser HUNTER mit der mitgeführten Glockensonde für die klassische Begehung eingesetzt wird.

Damit unterscheidet sich die E-Scooter-Lösung von einer fahrzeuggestützten Überprüfung mit Auto oder Quad, bei der mehrere Sonden über die Fahrzeugbreite verteilt sein können und entsprechend andere Prüfbedingungen bestehen.

Einfacher Wechsel zwischen den Prüfgebieten

Auch beim Transport bleibt die Lösung flexibel. Der E-Scooter lässt sich mit wenigen Handgriffen zusammenklappen und im Fahrzeug verstauen.

Die Teppichsonde kann ebenfalls ohne großen Aufwand demontiert werden. Das ist insbesondere sinnvoll, wenn längere Strecken ohne Messung gefahren werden, um unnötigen Verschleiß der Sonde zu vermeiden.

Am nächsten Prüfgebiet kann das System entsprechend schnell wieder eingesetzt werden.

Mehrwert für Netzbetreiber und Gasspürer

Die Kombination aus E-Scooter, Laser HUNTER, Teppich- und Glockensonde sowie digitaler GIS-Dokumentation verbindet mehrere Arbeitsschritte innerhalb eines Systems:

  • schnellere Überprüfung geeigneter längerer Netzabschnitte
  • flexibler Wechsel zwischen fahrender und fußläufiger Lecksuche
  • hohe Empfindlichkeit bei der Methandetektion
  • digitale Darstellung von Messwerten und Alarmen
  • direkte Verknüpfung mit GIS- und Leitungsinformationen
  • effizienterer Einsatz des verfügbaren Fachpersonals

Damit schließt die E-Scooter-Lösung die Lücke zwischen der klassischen sondenbasierten Rohrnetzüberprüfung zu Fuß und der fahrzeuggestützten Gaslecksuche.

Wann empfiehlt sich die Gasrohrnetzüberprüfung per E-Scooter?

In der Praxis eignet sich der E-Scooter besonders:

  • bei längeren, gut befahrbaren Netzabschnitten
  • in ländlichen Gebieten und Gewerbegebieten
  • bei langen Stichleitungen
  • wenn die klassische Begehung zu Fuß einen hohen Zeitaufwand verursacht
  • wenn fahrende und handgeführte Lecksuche flexibel miteinander kombiniert werden sollen
  • wenn Messwerte, Leitungsverlauf und überprüfte Strecke gleichzeitig digital dokumentiert werden sollen

Bei stark verzweigten Netzen mit zahlreichen Hausanschlüssen und häufigen Unterbrechungen kann dagegen weiterhin die klassische Begehung zu Fuß die sinnvollere Lösung sein.

Dieser flexible Wechsel ist der Grundgedanke unseres Modularen Systems: Nicht jede Netzstruktur mit derselben Methode überprüfen, sondern die Art der Lecksuche an den jeweiligen Einsatzbereich anpassen.

Passende Produkte

Laser HUNTER
Gasspür- & Gasmessgerät
Laser HUNTER Gasspür- & Gasmessgerät
Hochempfindliches und -selektives Gasspür- & Gasmessgerät mit Laser Technologie für die systematische Rohrnetzüberprüfung erdverlegter Gasleitungen mit geeigneten Sonden (z. B. Teppichsonde). Das Gerät kann auch zur fahrzeuggestützten Rohrnetzüberprüfung eingesetzt werden. Mit eingebauter Membranpumpe, kabelloser Datenübertragung und aufladbarem Li-Ion Akkupaket. Eines der zwei verschiedenen Lasermodule kann verbaut werden: - Single Lasermodul für Methan oder - Dual Lasermodul für Methan & Ethan Daneben kann das Gerät mit zusätzlichen Sensoren bestückt werden, um weitere Anwendungsfälle zu ermöglichen. Folgende Anwendungsfälle sind möglich: - Prüfung erdverlegter Leitungen - Prüfung freiverlegter Leitungen in Gebäuden oder im Freien - Prüfung der Bodenluft zur Lokalisation (optional) - Spülen von Gasleitungen (optional, nur in Kombination mit Prüfung Bodenluft) - Quantifizieren an erdverlegten oder obertägigen Installationen (optional) - Protokollieren von Methanpeaks (optional) - Gasanalyse (bei Dual Lasermodul) Einsatzzeit bis zu 10 Stunden Messbereich abhängig von verbauter Sensorik Abmessungen (LxBxH): 143 x 240 x 85 mm Gewicht: 2,1 kg Temperaturbereiche: 0 °C bis 40 °C (Dual Lasermodul) -10 °C bis 50 °C (Single Lasermodul)
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Esders Pi NOTE mobile GIS Client
Esders Pi NOTE mobile GIS Client
Die Esders Pipeline inspection NOTE (Pi NOTE) ist ein speziell für die oberirdische Gaslecksuche gemäß DVGW G 465 entwickelter, GIS (Geoinformationssystem) basierender Client. Der Esders Pi NOTE mobile Client umfasst folgende Möglichkeiten: - kabellose Gerätekopplung zur Datenübertragung - GPS basierende Positionierung und automatisches Zentrieren der GIS-Daten - Kopplung externer GPS-Empfänger -Dokumentation der GPS-Position, Messdaten, Empfindlichkeits- kontrolle, Datum, Uhrzeit, Mängel, Notizen, begangene und nicht begangene Bereiche wie z.B. Hausanschlüsse, Klassifizierung der Leckagen - Erstellung und Dokumentation der Schadenskizzen - Verwaltung von Messkampagnen und Prüfungsabschnitten Die mobil optimierte Ansicht, mit beispielsweise vergrößerten Icons, ermöglicht die komplette Dokumentation während der Begehung. Bedingung für den Erwerb des Pi NOTE mobile GIS Client ist der Abschluss eines dazugehörigen Wartungsvertrages.
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Teppichsonde TS14 mit Gelenk
Teppichsonde TS14 mit Gelenk
Teppichsonde mit Gelenkeinheit mit optimiertem Ansaugdom, Gelenkeinheit für optimale Steuerbarkeit, hochflexiblem Ansaugschlauch, für den Einsatzbereich optimierten Laufrädern und höhenverstellbarer Griffstange. Die Garantie auf die Teppichmatte beträgt 3 Jahre.
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E-Scooter MAX G2 D Laser HUNTER
E-Scooter MAX G2 D Laser HUNTER
E-Scooter Ninebot MAX G2 D mit montierter Teppichsonde für den Einsatz in der professionellen Gaslecksuche. Inklusive Filter und Schlauch zum Anschluss des Messgerätes (Laser HUNTER). Für die Nutzung des Scooters im Straßenverkehr besteht Versicherungspflicht! Die entsprechende Anmeldung des Scooters gehört nicht zum Lieferumfang, sondern erfolgt durch den Kunden. Das Laser HUNTER gehört ebenfalls nicht zum Lieferumfang und muss separat bestellt werden.
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GasCar Laser HUNTER standard
GasCar Laser HUNTER standard
Pumpeneinheit für den Einsatz mit einem Laser HUNTER. Möglichkeit zur Reinigung des Ansaugsystems durch Rückspülung mittels integriertem Kompressor. Für ein funktionsfähiges System zur fahrzeugbasierten Rohrnetzüberprüfung sind weitere Komponenten erforderlich, die separat bestellt werden müssen: - Laser HUNTER (Artikel 251220) - Ansaugeinheit & Sonden - Zubehör, z. B. Schläuche - Testsystem - Notebook, Notebookhalter - GIS-Software (Esders Pi NOTE) - GPS Empfänger
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GasCar Laser HUNTER plus
GasCar Laser HUNTER plus
Pumpeneinheit für den Einsatz mit zwei Laser HUNTER zur getrennten Ansaugung und Auswertung des Gasstroms über die linke und rechte Fahrzeugseite. Möglichkeit zur Reinigung des Ansaugsystems durch Rückspülung mittels integriertem Kompressor. Für ein funktionsfähiges System zur fahrzeugbasierten Rohrnetzüberprüfung sind weitere Komponenten erforderlich, die separat bestellt werden müssen: - 2x Laser HUNTER (Artikel 251220) - Ansaugeinheit & Sonden - Zubehör, z. B. Schläuche - Testsystem - Notebook, Notebookhalter - GIS-Software (Esders Pi NOTE) - GPS Empfänger
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Häufige Fragen zu LDAR und Gaslecksuche

Was bedeutet LDAR?

LDAR steht für Leak Detection and Repair, also Leckerkennung und Reparatur. Ziel eines LDAR-Programms ist es, Leckagen systematisch zu erkennen, zu dokumentieren und anschließend zu bearbeiten. Im Kontext von Gasnetzen spielt LDAR sowohl für die Betriebssicherheit als auch für die Reduzierung von Methanemissionen eine wichtige Rolle.

Bei der oberirdischen Rohrnetzüberprüfung wird die Leitungstrasse mit empfindlicher Gasspürtechnik kontrolliert. Aus einer Leckstelle austretendes Gas kann sich im Boden ausbreiten und an die Oberfläche gelangen. Dort wird es mithilfe geeigneter Sonden angesaugt und vom Messgerät detektiert.

Für die systematische Gasrohrnetzüberprüfung eignet sich hochselektive Messtechnik, die bereits geringe Methankonzentrationen erkennen kann. Das Laser HUNTER arbeitet dafür mit Lasertechnologie und kann je nach Ausführung Methan sowie Ethan messen. Die Ethan-Analyse unterstützt dabei, Erdgas von biogenen Methanquellen zu unterscheiden.

Mehr zur aktuellen Technologie zur Umsetzung der Gasrohrnetzüberprüfung gibt es hier. 

Nein. Je nach Umgebung und Länge des Netzabschnitts kann die Rohrnetzüberprüfung zu Fuß, mit einem E-Scooter, einem Quad oder fahrzeuggestützt mit einem GasCar erfolgen. Dadurch lässt sich die Arbeitsweise an urbane Gebiete, Landstrecken und schwer zugängliches Gelände anpassen.

Bei der Lecksuche bzw. Leckdetektion geht es darum festzustellen, ob Gas austritt und die betroffene Stelle zu identifizieren und klassifizieren. Bei der Quantifizierung wird anschließend die Menge der freigesetzten Methanemission bestimmt. Beide Schritte können Bestandteil eines umfassenden LDAR-Prozesses sein.

Eine nachvollziehbare Dokumentation zeigt unter anderem, welche Netzabschnitte überprüft wurden, wo Auffälligkeiten festgestellt wurden und welche Messwerte vorlagen. Digitale GIS-Lösungen können Mess- und Positionsdaten bereits während der Rohrnetzüberprüfung miteinander verknüpfen.

Weiterführende Inhalte rund um die Gasrohrnetzüberprüfung

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