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Geräteoptionen Option HSA Abwasserdruckleitungen
Option HSA Abwasserdruckleitungen - 222635
Option HSA Abwasserdruckleitungen
Menügeführter Prüfablauf für in Betrieb befindliche Abwasserdruckleitungen.
Die Option enthält die beiden von der Hochschule Augsburg im Auftrag des Bayrischen
Landesamts für Umwelt entwickelten Prüfverfahren:
- HSA-Normalverfahren
- HSA 20 Minuten-Test
Für den vollautomatisierten Prüfablauf wird eine MPP (30-30/70-35), ein Drucksensor mit
ausreichender Genauigkeit zum ausgewählten Prüfdruck (Mindestgenauigkeit von 0,01 bar),
ein EDS2-Durchflussmesser sowie eine EDS2-Ablassautomatik benötigt.
Wiederkehrende Prüfung von Abwasserdruckleitungen
Abwasserdruckleitungen unterliegen im Betrieb besonderen mechanischen und chemischen Belastungen. Um die Betriebssicherheit langfristig zu gewährleisten und Umweltschäden zu vermeiden, sind regelmäßige Dichtheits- und Zustandsprüfungen erforderlich. Abwasserdruckleitungen gelten als überwachungsbedürftige Anlage. Der Betreiber einer überwachungsbedürftigen Anlage hat sicherzustellen, dass die Anlage auf ihren sicheren und ordnungsgemäßen Zustand geprüft wird: Regelmäßig wiederkehrend!
Weitere Infos befinden sich auch in diesem Blog - Wiederkehrende Prüfungen an Abwasserdruckleitungen – HSA-Verfahren
Das HSA-Verfahren wurde als wiederkehrende Dichtheitsprüfung an Abwasserdruckleitungen entwickelt. Dieses Verfahren ist angelehnt an die Prüfverfahren aus der EN 805 und wurde an die Randbedingungen in Betrieb befindlicher Abwasserdruckleitungen im Bestand angepasst, so werden z.B. ein deutlich geringerer Prüfdruck, eine kürzere Prüfdauer und andere Anforderungen an die Luftfreiheit verwendet. Undichtigkeiten und Auffälligkeiten im Leitungssystem können so frühzeitig erkannt werden.
In Bayern ist das HSA-Verfahren gemäß Merkblatt "Abwasserpumpwerke und -druckleitungen" des LFU Bayern mittlerweile Pflicht.
Auch für Betreiber und Dienstleister außerhalb Bayerns ist das HSA Normalverfahren ein aussagekräftiges und einfach durchzuführendes Verfahren zur Erfüllung der Eigenüberwachungsverordnung an Abwasserdruckleitungen.
Option HSA Abwasser im smart memo
Mit der Option HSA Abwasser wird das smart memo gezielt für die Durchführung und Dokumentation von Prüfungen an Abwasserdruckleitungen nach dem HSA-Verfahren erweitert. Die Option unterstützt Anwender bei der systematischen Erfassung aller prüfrelevanten Messdaten und sorgt für eine transparente Auswertung der Druck- und Zeitverläufe. Für Betreiber und Dienstleister ist neben der fachgerechten Durchführung vor allem eine strukturierte, nachvollziehbare Dokumentation der Prüfungen entscheidend. Das smart memo in Kombination mit Esders Connect leistet hierbei einen wichtigen Beitrag, indem Messwerte automatisch erfasst, ausgewertet und revisionssicher dokumentiert und zentral abgelegt werden.
Das LFU Bayern bietet speziell zum HSA Verfahren ein umfangreiches (kompliziertes) Excel-Tool zur Bewertung der Druckabfallprüfung, Luftfreiheit und der Hauptprüfung. Dieses Tool wird mit dem smart memo nicht benötigt! Alle Funktionen des Excel-Tools sind bereits im smart memo integriert, welches automatisch einen vollständigen und normgerechten Prüfbericht liefert.
Die Option HSA Abwasser beinhaltet zwei Prüfverfahren:
• HSA Normalverfahren: Standard-Verfahren zur Durchführung von Dichtheitsprüfung an Abwasserdruckleitungen im Bestand
• HSA 20-min Test: Verkürztes Verfahren zur Beurteilung der Dichtheit u. a. für Druckleitungen mit begrenzter Möglichkeit der Außerbetriebnahme. Dieses Verfahren darf nur in Ausnahmefällen und nach Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt angewendet werden
Beide Verfahren können mit dem passenden Zubehör vollautomatisch durchgeführt werden (ähnlich wie hier beschrieben)!




